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Museumsgebude

Das Museumsgebude trgt den Namen "Die Mhle". Hier wurde wahrscheinlich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts Getreide gemahlen. Der Mhlstein ist auf dem kleinen Gebudevorplatz zu sehen. Der Mhlebesitzer war auch Bcker und Krmer. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts stand die alleinige Salzbtte fr alle Drfer des Tales in dem Verkaufsladen. Nach dem Predigtbesuch am Sonntag kauften die Bewohner der entfernteren Drfer ihr Salz im Haus nahe der Kirche. Der grosse Raum im Obergeschoss diente in der Patrizierzeit als Gerichtsstube. Dort hatte der Mller als Statthalter des bernischen Vogtes in Interlaken Verhandlungen des Niederen Gerichts zu leiten. Spter wurde der Raum auch als Gaststube, Versammlungs- und Tanzlokal bentzt. "Die Mhle" war also in der Vergangenheit ein wirtschaftliches und vorbergehend ein politisches Zentrum im Tal.

Das erste Haus nach der Brcke ber die Ltschine, "Die Mhle".

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